Was ist Hardware-in-the-Loop?

Hardware-in-the-Loop (HIL, HWIL) ist eine Technik mit Hilfe derer komplexe Echtzeit-Systeme entwickelt und verifiziert werden können.

Das zu testende System wird über die elektronische Schnittstelle mit der Hardware-in-the-Loop Simulation verbunden, so dass es bezüglich der elektrischen Signale keinen Unterschied zwischen Simulation und der tatsächlichen Umgebung gibt.

Häufig werden beispielsweise Sensoren und Aktoren emuliert.

Mit HILSTER TestBench ist es möglich, flexible und automatisiert ablaufende Hardware-in-the-Loop Tests zu erstellen, zu warten und auszuführen.

Anwendungsgebiete

  • Sicherheitsgerichtete, eingebettete Systeme
  • Echtzeitsysteme
  • Steuergeräte jeglicher Art
  • Medizintechnische Geräte
  • Automobilsysteme
  • Radar-Systeme
  • Robotik
  • Stromversorgungssysteme
  • Offshore-Systeme

Vorteile

  • Verringerung der Entwicklungskosten durch Simulation des tatsächlichen Einsatzgebiets
  • Verringerung des Projektrisikos durch das Aufdecken und Beheben von Fehlern zu einem möglichst frühen Zeitpunkt im Projekt
  • Verbesserung der Produktqualität durch das automatisierte Generieren von Fehlerzuständen
  • Kontiunierliche Rückkopplungsschleifen durch die automatisierte Ausführung in einem Continuous-Integration-System
  • Änderungen an Systemanforderungen können mit wenig Aufwand durch geringe Modifikationen an den Tests verifiziert werden
  • Einmal erstellte Tests können einfach wiederverwendet werden